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Notruf 112

Kontakt
E-Mail: info@ffw-westhausen.de

Kommandant
Raimund Bees
Tel.: 0152 / 33786235
E-Mail: raimund.bees@ffw-westhausen.de

Stellv. Kommandant
Tobias Scheu
Tel.: 0152 / 34086244
E-Mail: tobias.scheu@ffw-westhausen.de

Abt. Kommandant Westhausen
Manfred Frei
Tel.: 0176 / 81160902
E-Mail: manfred.frei@ffw-westhausen.de

Abt. Kommandant Lippach
Christoph Lenz
Tel.: 0162 / 9353002
E-Mail: christoph.lenz@ffw-westhausen.de

 

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Unsere Berichte

SWR Fernsehen zu Gast bei unserer Feuerwehr

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SWR Landesschau MOBIL zu Gast in Westhausen bei unserer Feuerwehr.

Moderatorin Sonja Faber-Schrecklein nimmt die Arbeit der Feuerwehr Westhausen unter die Lupe. Unsere Feuerwehrfrau Yvonne steht in diesem Bericht ganz besonders im Rampenlicht. 

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Ausflug der Feuerwehr Westhausen vom 28. - 29.09.2019

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Unser diesjähriger Ausflug führte uns in die Region Bayrischer Wald / Regensburg.

Ganz herzlich konnten wir zum ersten Mal unseren ersten Feuerwehrmann und Bürgermeister Markus Knoblauch mit Frau begrüßen. Seine Teilnahme zeigt uns die große Verbundenheit zu seiner Feuerwehr.
Bei Regenwetter starteten wir gut gelaunt zu unserem ersten Ziel über die Autobahn nach Regensburg. Dort wurden wir dann bei wunderschönem Wetter um 11 Uhr zur Stadtführung erwartet. In 2 Gruppen wurden uns die wichtigsten Dinge über die Stadt Regensburg erzählt. Nach der Führung hatten wir noch Zeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Weiter ging es dann mit dem Bus nach Neuschönau. Dort besuchten wir den Baumwipfelpfad. Nach einer interessanten Wanderung durch den Lehrpfad konnten wir in schwindelerregender Höhe die wunderschöne Aussicht genießen. Nach dem Rückmarsch fuhren wir zum letzten Ziel des Tages. Das gemeinsame Abendessen im Hotel Burgwirt in Deggendorf. Nach einem sehr guten Essen fanden nette Gespräche in gemütlicher Runde statt. Auf der hauseigenen Kegelbahn konnten wir den Tag ausklingen lassen.
Der nächste Morgen startete mit einem leckeren Frühstücksbuffet. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir nach Bodenmais ins Joska Glasparadies. Auch hier bekamen wir eine Führung und durften so einiges über die Produkte und Herstellung erfahren. Weiter ging es dann nach Kehlheim. Von dort aus fuhren wir mit dem Schiff durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg. Dort hatte jeder Zeit zur freien Verfügung. Der eine oder andere hätte es noch im herrlichen Biergarten ausgehalten aber wir mussten leider die Heimreise antreten.
Unseren Ausflug beendeten wir mit einem leckeren Abendessen im Ladgasthof „Zum Kreuz“ in Dirgenheim.
Für uns waren es zwei sehr schöne und Kameradschaftliche Tage.

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ERHT Übung in Neuler - Kameraden lernen das Retten aus Höhen

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Am 9. September 2019 war unsere ERHT-Gruppe zu Gast bei den Kameraden in Neuler.

Seit über 3 Jahren gibt es nun die ERHT-Gruppe, speziell ausgebildete Kameradinnen und Kameraden der Westhausener Wehr, zur Rettung aus Höhen und Tiefen.

(ERHT = Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen)

Da die Feuerwehr Neuler nächstes Jahr erweiterte Ausstattung, wie z.B. eine Schleifkorbtrage bekommt, waren wir gerne bereit, die Kameraden schon mal im Umgang mit diesem Equipment zu trainieren.

Ebenfalls wurde die Rettung eines verunglückten Kranfahrers unter Anleitung beübt.  

Für beide Wehren war dieser Abend eine Bereicherung und ein wichtiger Termin zur Kameradschaftspflege.

Wir danken den Kameraden der FF Neuler, die so zahlreich und interessiert an der Übung teilgenommen haben und natürlich für die anschließende Verpflegung.

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Abnahme Feuerwehr-Leistungsabzeichen mitten in Westhausen

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Am 19. und 20. Juli 2019 fand die diesjährige Abnahme der Feuerwehr-Leistungsabzeichen für den Ostalbkreis in unsere Gemeinde Westhausen im Bereich um das Rathaus statt.

34 Gruppen sind bei teilweise schweißtreibenden Temperaturen angetreten. Die Abnahme der Leistungsabzeichen ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung der Feuerwehren.
Das Feuerwehr-Leistungsabzeichen Baden-Württemberg kann in den Stufen Bronze, Silber und Gold verliehen werden. Dazu müssen von den jeweiligen Gruppen spezielle Leistungsprüfungen durchgeführt werden.
Beim Leistungsabzeichen in Bronze muss ein genau vorgeschriebener Brandeinsatz bewältigt werden, bei Silber kommt noch eine zweite Leistungsübung zum Thema Technische Hilfeleistung dazu. Für die Abnahme von Gold kommt zur Brand- und Hilfeleistungsübung noch ein theoretischer Teil hinzu, bei dem das feuerwehrtechnische Fachwissen der Teilnehmer abgefragt wird. Die jeweiligen Prüfungen wurden unter strenger Aufsicht von insgesamt 17 Schiedsrichtern beobachtet, die die Leistungen der Gruppen in einem festgelegten Punktesystem bewerten. Kreisbrandmeister Otto Feil konnte allen, bis auf einer Gruppe, die es aufgrund des Zeitlimits leider nicht geschafft hat, die Abzeichen lobend übergeben.
Die beiden Gruppen aus unserer Feuerwehr Westhausen haben unter Beobachtung von Bürgermeister Markus Knoblauch, sowie zahlreicher Gäste aus unserer Gemeinde, die Leistungsprüfung in Bronze mit Bravur bestanden. Herzlichen Glückwunsch hierzu. 

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Hauptübung der Feuerwehr Westhausen 

Zusammen mit dem THW Ellwangen, dem DRK Westhausen arbeiten die Einsatzkräfte ein komplexes Unfallszenario souverän ab

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Die Hauptübung der FFW Westhausen wurde in diesem Jahr auf dem Kirchplatz in Westhausen abgehalten. Das Augenmerk lag vor allem auf der Koordination der Aufgaben zwischen den einzelnen beteiligten Rettungsorganisationen

Abgesehen vom heißen Sommerwetter, war die diesjährige Hauptübung der FFW Westhausen auch einsatztechnisch eine ziemlich harte Nuss. "Das Übungsszenario haben wir bewusst etwas komplexer gestaltet. Im Vordergrund der Übung stand das testen der Koordinationsfähigkeit unserer Wehr zusammen mit anderen Rettungskräften, wie zum Beispiel dem THW Ellwangen und dem DRK Westhausen", sagt Feuerwehrkommandant Raimund Bees von FFW Westhausen. Hinzugezogen zur Übung wurde auch die Feuerwehr-Drehleiter der Stützpunktwehr FFW Aalen-Wasseralfingen.Technisch ist die FFW Westhausen bestens auf jede kritische Rettungssituation im Alltag vorbereitet. Auf fast jede. Im konkreten Übungsfall krachte ein Pkw in eine Lkw. Der Lkw ist beim Ausweichversuch selbst in eine Hauswand gekracht, die nun droht einzustürzen. Ein durchaus kritische Situation für die Einsatzkräfte, die beim retten der eingeklemmten Personen in den beiden Fahrzeugen durch möglicherweise herabfallendes Mauerwerk selbst gefährdet sein könnten. "Zur Sicherung, also Abstützung des einsturzgefährdetem Mauerwerks fehlt und selbst das technische Equipment und das entsprechende Know-How. In diesem Fall brauchen wir die Hilfe vom THW aus Ellwangen", erklärt Bees die weitere Vorgehensweise seiner Wehr. Eine genaue Beschreibung der Notsituation durch die Westhausener Einsatzleitung hilft den Verantwortlichen beim THW das richtige Equipment und die dazu notwendigen Spezialisten schnellstmöglich an Ort und Stelle zu beordern. Innerhalb kürzester Zeit schaffen es die THW-Einsatzkräfte das einsturzgefährdete Mauerwerk abzustützen, damit die Rettungsaktion der verletzten Personen weitergehen kann. Im Verlauf der Übung fängt auch noch der verunglückte LKW an zu brennen und im Gebäude selbst kommt es ebenfalls zu einem Brand im Obergeschoss, wo sich noch Personen befinden. Diese werden mittels der bereits eingetroffenen Drehleiter der Feuerwehr Aalen über die Fenster im Obergeschoss gerettet und zur weiteren medizinischen Versorgung zum zentralen Versorgungsplatz der DRK Westhausen gebracht. Nach einer Stunde ist die diesjährige Hauptübung der FFW Westhausen und ihrer Einsatzpartner erfolgreich beendet. Die Rettungskräfte sind bei diesen heißen Sommertemperaturen bis an ihre Leistungsgrenzen gegangen. Die Anstrengung ist allen Beteiligten am Ende der Übung deutlich anzusehen. "Ich muss sagen, dass ich wirklich sehr zufrieden mit dem Ablauf der diesjährigen Hauptübung bin", lobt Kommandant Bees seine Leute und bedankt sich auch bei den Übungspartnern für ihr großartiges Engagement. Insgesamt waren an der Hauptübung in Westhausen elf Einsatzfahrzeuge und 60 Einsatzkräfte beteiligt. Die zahlreichen Zuschauer hatten die Möglichkeit bei diesem Übungseinsatz fast hautnah dabei sein zu können und wurden von Seiten der Feuerwehr Westhausen während der Übung immer auf dem aktuellen Stand der Geschehnisse auf dem Kirchplatz gehalten.

Text: Martin Bauch

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Neues Lippacher Löschfahrzeug MLF feierlich gesegnet

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Am Sonntag, 23. Juni 2019 wurde das neue "Mittlere Löschfahrzeug" der Freiwilligen Feuerwehr Westhausen Abteilung Lippach im Rahmen eines Feuerwehrfestes offiziell übergeben und feierlich gesegnet.

Nach dem ökumenischen Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Katharina ging es im Rahmen eines kleinen Umzugs durch den Ort zum weiteren Festakt zur Lippacher Turn- und Festhalle. Feuerwehrkommandant Raimund Bees und Bürgermeister Markus Knoblauch konnten u. a. die Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier und Roderich Kiesewetter, Kreisbrandmeister Otto Feil, Kreisverbandsvorsitzenden Klaus Kurz, die Ehrenkommandanten Alois Bühlmeyer und Martin Weber, Ehrenbürger Herbert Witzany, Ortschafts- und Gemeinderäte, Vertreter der Gemeindeverwaltung sowie die zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Zudem waren auch Abordnungen der örtlichen Vereine und der umliegenden Feuerwehren gekommen.

Bürgermeister Markus Knoblauch ging in seinem Grußwort auf die Wichtigkeit der Investitionen in das Feuerwehrwesen ein. Zum einen tragen diese zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger bei. Zum andern müsse den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten das notwendige Material zur Verfügung gestellt werden, damit diese sicher und gut ihrer so wichtigen und teilweise auch gefährlichen Arbeit nachgehen können. Er sprach allen Feuerwehrkameradinnen und –kameraden seinen großen Respekt und Dank für ihren Einsatz und das außerordentlich große ehrenamtliche Engagement aus. Der Feuerwehrabteilung Lippach wünschte er viel Erfolg und stets unfallfreie Einsätze mit dem neuen Fahrzeug.

Für das mit modernster Technik ausgestattete Lippacher MLF wurden insgesamt rund 240.000 Euro investiert. Seitens des Landes erhielt die Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von knapp 50.000 Euro. Das Fahrgestell stammt von der Firma MAN, der Aufbau von der Firma Thoma-Wiss und die Beladung von der Firma Ziegler.

Nach weiteren Grußworten des Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter, des Kreisbrandmeisters Otto Feil und des Kreisverbandsvorsitzenden Klaus Kurz segnete Pfarrer und Feuerwehrkamerad Matthias Reiner feierlich das neue Lippacher MLF.

Abteilungskommandant Christoph Lenz brachte es in seiner Ansprache zum neuen MLF zusammenfassend auf den Punkt: Für Lippach ein Tag so schön wie Ipfmesse und Weihnachten zusammen!

Mit Schauübungen, einer Fahrzeugschau, musikalischer Umrahmung mit dem Fanfaren- und Musikzug Lippach und guter Verpflegung wurde dieser schöne Anlass nach dem offiziellen Teil gebührend weitergefeiert.

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Die Abteilung Lippach feiert die Ankunft des neuen Fahrzeugs

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Nun ist es soweit - nach fast einem Jahr Lieferzeit wurde das neue mittlerer Löschfahrzeug (MLF) der Abteilung Lippach bei der Fa. Thoma Wiss in Herbolzheim abgeholt. Bei der Ankunft in Lippach warteten bereits Zahlreiche Feuerwehrangehörige, Bürgermeister Markus Knoblauch, Angehörige des Gemeinderats und Ortschaftsrats sowie interessierte Mittbürgerinnen und Mitbürger und begrüßten das neue Fahrzeug. Am 23. Juni 2019 wird das Feuerwehrauto im Rahmen eines Festes an der Turn- und Festhalle gesegnet und der Öffentlichkeit vorgestellt. 

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Führungswechsel an der Spitze der Jugendfeuerwehr

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Yvonne Drauschke übernimmt das Amt als Jugendwartin der Feuerwehr Westhausen

Seit 2010 ist Mathias Bandel Jugendwart bei der Feuerwehr Westhausen. Seit 2002 war Bandel bereits aktiv in der Betreuung der Jugendfeuerwehr tätig. Nun gibt Bandel sein Amt aus beruflichen Gründen in neue Hände. Yvonne Drauschke übernimmt das Amt als Jugendwartin der Feuerwehr Westhausen und ist somit ab sofort zuständig für die Betreuung von 16 Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr. „Die Jugendfeuerwehr ist ein wichtiger Bestandteil unserer Wehr. Sie sichert den Nachwuchs für unsere aktive Feuerwehr“, so Kommandant Raimund Bees. Auch Bürgermeister Markus Knoblauch bedankte sich bei Bandel im Namen der Gemeinde für sein großes ehrenamtliches Engagement und wünschte der Yvonne Drauschke eine ebenso erfolgreiche Jugendarbeit. Als nächste große Herausforderungen stehen vor der Feuerwehr Westhausen die Ausrichtung der Abnahme des Feuerwehrleistungsabzeichens in Westhausen im Juli dieses Jahres. Im November findet dann die Feuerwehrverbandsversammlung in der Wöllersteinhalle statt. Höhepunkt dürfte aber die 100-Jahr-Feier der Feuerwehr Westhausen am 16. bis 19. Juli 2020 sein, die mit einem großen Kreisfeuerwehrtag in der Gemeinde gefeiert werden soll. „Hier ist die große Hilfe und Mitarbeit der Jugendfeuerwehr gefragt“, weiss Kommandant Raimund Bees. Text: Martin Bauch.

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Wir begrüßen vier neue Kameraden in der Einsatzabteilung

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Seit 08.04.19 zählt unsere Einsatzabteilung vier neue Kameraden.

Simon, Moritz, Paul und Marcus sind Feuerwehrmann-Anwärter, das heißt ihre Grundausbildung zum Feuerwehrmann ist noch nicht beendet. Seit Februar haben sie mit anderen Anwärtern aus dem Ostalbkreis zahlreiche Stunden mit den Bereichsausbildern verbracht und sich grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Brandschutz, Erste Hilfe und Technische Gefahrenabwehr angeeignet. Simon, Moritz und Paul konnten hier von ihrer langjährigen Erfahrung aus der Jugendfeuerwehr profitieren. Am Ende des GAL I haben alle die theoretische und praktische Lernerfolgskontrolle erfolgreich gemeistert. Bis zum zweiten Teil der Grundausbildung (GAL II) werden die vier Kameraden wehrintern weitergebildet und auf ihren künftigen Einsatz in der Feuerwehr vorbereitet.
Wir gratulieren den neuen Kameraden herzlich und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit und wünschen allzeit gute Heimkehr von Übung und Einsatz.

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MLF Rohbauabnahme bei Fa. Thoma WISS

Die Fertigstellung des neuen Löschfahrzeuges für die Abteilung Lippach rückt immer näher. Bevor aber alles eingebaut wird, fand am Donnerstag, dem 14.03.19 die Rohbauabnahme bei der Firma Thoma WISS in Herbolzheim durch den MLF-Fahrzeugausschuss statt. .Die sogenannte Rohbauabnahme fand bei etwa 60 – 70% der Fertigstellung des Fahrzeugausbaues bei Fahrzeughersteller statt. Hierbei wird vor Ort noch einmal das gesamte Fahrzeug besprochen und mit der Planung abgeglichen. In etwa 4-6 Wochen soll es dann soweit sein, dass unser MLF (Mittlere Löschfahrzeug) zur Abholung bereitsteht.

Die Feuerwehrabteilung Lippach unter Abteilungskommandant Christoph Lenz kann es schon kaum erwarten!

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Martin Weber wurde zum Ehrenkommandant ernannt

Bürgermeister Markus Knoblauch und Kommandant Raimund Bees übergeben Martin Weber die Ernennungsurkunde

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In der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Westhausen am 18. Januar 2019 hatte die Versammlung bereits ihren Wunsch geäußert, dem ehemaligen Kommandanten ihrer Wehr, Martin Weber, für seine Verdienste die Eigenschaft als Ehrenkommandant zu verleihen. Bürgermeister Markus Knoblauch sicherte schon damals seine Unterstützung des Antrags zu.
Die Entscheidung aber hat am Ende der Gemeinderat zu treffen. Dieser hatte angesichts der vielen Verdienste Webers für die FFW Westhausen und für das Gemeinwohl seiner Bürger keine Bedenken. Einstimmig ernannte der Gemeinderat Weber zum neuen Ehrenkommandanten der Westhausener Wehr.
Martin Weber ist seit 1983 Mitglied in der Feuerwehr Westhausen. 2009 übernahm Weber das Amt des Feuerwehrkommandanten der Gesamtwehr. Zusammen mit seinem damaligen Stellvertreter Horst Stuber führte Weber die Feuerwehr Westhausen aus turbulenten Zeiten in ein heute ruhiges und solides Fahrwasser. 2018 gab Weber, aufgrund einer schweren Erkrankung, sein Amt an seinen heutigen Nachfolger Raimund Bees weiter. Text: Martin Bauch

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Jahreshauptversammlung 2019

Der stellvertretende Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Westhausen, Horst Stuber, tritt nach zehn Jahren Führungsarbeit zurück ins zweite Glied. An seine Stelle rückt Tobias Scheu. 

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In den Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr Westhausen fällt unter anderem ein Streckenabschnitt auf der A7, inklusive dem 707 Meter langen Agnesburgtunnel. Auch die B29 bei Westhausen bedeutet viele Einsätze für die Feuerwehrleute, dazu kommt die Kernaufgabe der Wehr, nämlich die Sicherheit der Einwohner. Und das alles ehrenamtlich. Für Westhausens Bürgermeister Markus Knoblauch ist es deshalb keine Frage, ob eine hochgerüstete Feuerwehr notwendig ist, sondern wie man die Feuerwehrleute noch besser ausrüsten und für ihre Aufgaben rüsten kann. „Ein großer Dank ist das Mindeste, was wir unseren Feuerwehrangehörigen sagen können. Aber ein bisschen mehr darf es immer auch sein. Unsere Feuerwehrangehörigen haben zum Beispiel jederzeit freien Eintritt in unser Freibad“, sagte Knoblauch. Die Agenda der Gemeindeverwaltung für die Feuerwehr in den kommenden Jahren ist groß. Neben den Planungen für ein neues Feuerwehr- und Rettungszentrum im Gewerbegebiet Westhausen (Kostenschätzungen: 3,2 Millionen Euro) stehen Fahrzeugneuanschaffungen an, beispielsweise für die Feuerwehrabteilung Lippach. Kostenpunkt: rund 245 000 Euro.

Nach zehn Jahren Führungsarbeit stellt der stellvertretende Feuerwehrkommandant Horst Stuber sein Amt zur Verfügung. Als Grund nennt Stuber den fortlaufenden Erneuerungsprozess innerhalb der Wehr Westhausen. Stuber und Martin Weber, ehemaliger Feuerwehrkommandant der Wehr, der im vergangenen Jahr sein Amt an seinen Nachfolger Raimund Bees übergeben hat, sind eng mit einer erfolgreichen organisatorischen Umstrukturierung, personellen Erneuerung und Effizienz verbunden. „Ich habe damals das Amt in einer schwierigen Zeit übernommen. Mit Martin Weber zusammen ist es uns gelungen, einen bis heute andauernden erfolgreichen Prozess der Erneuerung anzustoßen“, sagte Stuber in seiner Dankesrede. Sein Nachfolger, Tobias Scheu, freut sich in seiner neuen Funktion, den Weg der Weiterentwicklung der Wehr weiterzuführen.

Ein einsatzreiches Jahr
Feuerwehrkommandant Raimund Bees gab in seinem Bericht einen Überblick über den aktuellen Einsatzstand der Wehr und sprach in seinem Rückblick von einem einsatzreichen Jahr 2018. „Im vergangenen Jahr leisteten unsere Feuerwehrangehörigen insgesamt 1696 Einsatzstunden“. Aktuell leisten 88 aktive Feuerwehrangehörige ihren Dienst in der Feuerwehr Westhausen. Insgesamt waren die Abteilungen Westhausen und Lippach 42-mal im Einsatz. Brände und technische Hilfeleistungen hielten sich dabei die Waage. Hinzu kamen 78 Lehrgangsbesuche und 336 Stunden Sicherheitsdienst auf Veranstaltungen und Festen in Westhausen. „Das ist absoluter Rekord. Im Normalfall liegt die Stundenzahl im Schnitt bei 180 pro Jahr“, sagt Abteilungskommandant Manfred Frei in seinem Bericht. 2020 wird sich die Zahl der Stunden noch um einiges in die Höhe schrauben. Dann feiert die Feuerwehr Westhausen ihr 100-jähriges Bestehen mit der Ausrichtung des Kreisfeuerwehrtags, zu dem mehr als 3000 Feuerwehrleute aus der ganzen Region erwartet werden. Weitere Grußworte zur Jahreshauptversammlung sprachen der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Klaus Kurz, Sebastian Rufner vom DRK-Ortsverein Westhausen und der Ortsvorsteher aus Lippach, Rudi Haas.
Text: Martin Bauch

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In die Feuerwehr wurden neu aufgenommen: Paul Funk, Simon Illenberger, Moritz Sünder, Marcus Bumann, Kai Ortu, Michael Silbermann, Julien Volkmann

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Ehrungen für 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst:

Andreas Bandel, Simon Barth, Markus Fleissner, Anton Frankenreiter, Martin Frankenreiter, Thomas Geiger, Hermann Grimminger, Christoph Lenz, Johannes Rahm, Tobias Scheu, Karl Scheuermann, Hubert Schimmel, Tom Schindelarz, Christian Starz, Marc Unger, Jürgen Wanner

 

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Raiffeisenbank Westhausen spendet 600 Euro an die Freiwillige Feuerwehr Westhausen

Anlässlich ihres 125-jährigen Jubiläums in diesem Jahr hat die Raiffeisenbank Westhausen von der Bezirksvereinigung der Volks- und Raiffeisenbanken im Ostalbkreis ein Geldgeschenk über 600 Euro erhalten.

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„Nachdem die Freiwillige Feuerwehr Westhausen Ende September 2018 eine hervorragende Feuerwehrübung in unserem Hause durchgeführt hat, möchten wir diese Zuwendung unserer Feuerwehr übergeben“, waren sich die Vorstände der Raiffeisenbank Westhausen Gerd Rothenbacher und Werner Schneider bei der kürzlich vorgenommenen Spendenübergabe einig.

Als weiteres Geschenk brachten die Bankvertreter kleine Plüschbären mit, die nun von der Feuerwehr bei Einsätzen - beispielsweise bei Unfällen mit Staubildung auf der Autobahn - als kleines „Trostpflaster“ an Kinder verteilt werden können.

Bürgermeister Markus Knoblauch und Feuerwehrkommandant Raimund Bees sprachen der Raiffeisenbank Westhausen ihren herzlichsten Dank aus. Beide betonten das gute Miteinander zwischen der Raiffeisenbank und der Gemeinde. „Wir können sehr stolz sein, mit der Raiba Westhausen eine selbständige Bank am Ort zu haben, die immer wieder die Gemeinde, soziale Projekte und auch die Vereine so hervorragend unterstützt“, so Bürgermeister Knoblauch.

Bei der Spendenübergabe von links: Horst Stuber (Stv. Feuerwehrkommandant), Vorstand Gerd Rothenbacher, Anja Göschl und Ursula Pleus ( beide Raiba Westhausen), Vorstand Werner Schneider, Raimund Bees (Feuerwehrkommandant) und Bürgermeister Markus Knoblauch.

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Lippacher Feuerwehr-Abteilung weiht neuen Mannschaftstransportwagen ein

Bericht von Martin Bauch

Ausgiebig gefeiert hat die Abteilung Lippach der Westhausener Feuerwehr die Übergabe ihres neuen Mannschaftstransportwagens (MTW). Ebenfalls stolz ist die Feuerwehrabteilung auf den gelungenen Umbau ihres Feuerwehrgerätehauses.
Der katholische Westhausener Pfarrer Matthias Reiner und der evangelische Vertreter Jan Langfeldt, beide aktive Feuerwehrleute, segnen das neue Fahrzeug.

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Doppelt stolz ist die Feuerwehrabteilung Lippach auf ihre beiden neuen Errungenschaften. Zum einen hat sie die Übergabe des neuen MTW gefeiert, zum anderen präsentierte sie erstmals ihr umgebautes Feuerwehrgerätehaus der Öffentlichkeit. Im Dezember 2017 haben die Umbauarbeiten am Feuerwehrhaus in Lippach begonnen. Die Verwaltung und der Gemeinderat hatten damals grünes Licht für die umfangreichen Arbeiten gegeben. Grund waren der Platzmangel im Gerätehaus und das Fehlen eines geeigneten Aufenthaltsraumes für die 28 Mann starke Truppe aus Lippach. In 2500 freiwilligen Arbeitsstunden haben die Feuerwehrangehörigen zum Beispiel eine neue Fußbodenheizung verlegt, Wände neu verputzt, eine kleine Kommandozentrale errichtet, aber vor allem den langgehegten Wunsch nach einem Gemeinschafts- und Aufenthaltsraum umgesetzt.

Abteilungskommandant Christoph Lenz wandte sich in seiner Grussrede vor allem an Bürgermeister Markus Knoblauch und den Gemeinderat. Er dankte ihnen allen für die Unterstützung bei der Umsetzung des Bauprojekts. „Zahlreiche Sitzungen und Gespräche sind diesem Vorhaben vorausgegangen. Das jetzige Resultat lässt sich sehen“, sagte Lenz. „Ich möchte vor allem auch unserem ehemaligen Feuerwehrkommandanten Martin Weber dafür danken, dass er sich so für die Neubeschaffung eines MTW für die Abteilung Lippach engagiert hat“, so Lenz weiter. Der Kauf des neuen MTW wurde ganz ohne Zuschussmittel von Seiten des Landes bewerkstelligt.
Die Einweihung des neuen MTW kann als Generalprobe für ein weiteres großes Vorhaben gesehen werden. Die Feuerwehrabteilung Lippach bekommt in Kürze auch noch ein funkelnagelneues Feuerwehrfahrzeug. „Das neue Mittlere Löschfahrzeug (MLF) ist bereits bestellt“, verkündete Bürgermeister Markus Knoblauch. Zusammen mit dem jetzigen MTW und dem künftigen MLF hat die Gemeinde dann 350 000 Euro in die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger investiert. Pfarrer Jan Langfeldt und Pfarrer Matthias Reiner weihten gemeinsam das neue MTW.
Unter den Gästen waren auch Kreisbrandmeister Otto Feil, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Ostalbkreis, Klaus Kurz, Vertreter des Polizeipostens Westhausen sowie der Altbürgermeister Herbert Witzany und der Ortsvorsteher von Lippach, Rudi Haas, der seine Freude über das neue MTW in ein Gedicht packte.

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Feuerwehr Westhausen übt das Retten aus einer brennenden Tiefgarage

Bericht von Martin Bauch

Für die diesjährige Hauptübung hat die Westhausener Feuerwehr ein außergewöhnliches Szenario gewählt: eine Explosion in einer Tiefgarage. Um die herausfordernde Aufgabe zu bewältigen, ist die Westhausener Wehr in den Untergrund gegangen.

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Die Zahl der Aufgaben und Anforderungen an die Mitglieder von freiwilligen Feuerwehren im Ernstfall nimmt stetig zu. Die Feuerwehrmänner und -frauen bekämpfen heute nicht nur Brände, sondern sind auch bei technischen Hilfsleistungen stark gefordert. Kommt aber alles zusammen, erreichen auch Feuerwehrleute schnell ihre Grenzen. Wo diese gezogen werden, hängt unter anderem von regelmäßigen Übungen ab.

Tiefgarage eines Rohbaus diente als Übungsobjekt
Die Feuerwehr Westhausen ist in dieser Hinsicht eine sehr aktive und engagierte Wehr. Wo immer sich eine Möglichkeit bietet, am Objekt zu üben, ergreifen die Führungskräfte der Westhausener Wehr, Feuerwehrkommandant Raimund Bees und sein Stellvertreter Horst Stuber die Gelegenheit und setzen eine Übung an. Dabei sind auch ungewöhnliche Aufgaben willkommen.

Für die diesjährige Hauptübung ging die Feuerwehr in den Untergrund, genauer in eine Tiefgarage. Das Übungsobjekt war der Rohbau eines Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage in der Aalener Straße. Das Szenario, welches dort dargestellt wurde, ist schnell beschrieben. „Es kam zu einer Explosion in der Tiefgarage, mehrere Personen werden vermisst“, erklärt der Einsatzleiter der Übung, Abteilungskommandant Manfred Frei, die Lage. Was die Einsatzkräfte vor Ort tatsächlich noch alles erwartet, wissen sie zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht.

Beim Eintreffen der Feuerwehren der Abteilungen Westhausen und Lippach dringt bereits starker Rauch aus der Tiefgarage. Eine kurze Erkundung bringt die brisante Lage ans Licht. „Da unten stehen zwei Pkw in Vollbrand. Mehrere Personen scheinen zum Teil schwer verletzt zu sein. Der genaue Aufenthaltsort der vermissten Personen ist immer noch nicht bekannt“, so Frei. Für die Feuerwehr gilt es jetzt gleich an mehreren Stellen gleichzeitig mit der Brandbekämpfung und der Personenrettung zu beginnen. Dies geschieht gleich mit mehreren Trupps unter Atemschutz.

Aufgrund der unterschiedlichen Einsatzorte gilt es vor allem, die Übersicht über die Stand- und Einsatzorte der Feuerwehrangehörigen nicht zu verlieren. „Das aber hat hervorragend funktioniert. Jeder war auf seinem Posten“, lobt Frei die Disziplin seiner Leute.

Das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und DRK, welches ebenfalls mit einem Fahrzeug und mehreren Rettungskräften vor Ort war, hat ebenso reibungslos funktioniert. Die Versorgung der Verletzten war sichergestellt. Insgesamt waren an der Übung über 60 Feuerwehrleute und Sanitäter mit acht Fahrzeugen beteiligt. Feuerwehrkommandant Raimund Bees dankte am Schluss allen Beteiligten für den gelungenen Übungseinsatz. Westhausens Bürgermeister Markus Knoblauch zeigte sich zufrieden und beeindruckt von der Einsatzfähigkeit seiner Feuerwehr.

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Feuerwehr übt LKW-Rettung

Bericht von Martin Bauch

Als eine der ersten Feuerwehren in der Region haben die Westhausener Wehr und ihre Lippacher Abteilung gelernt, wie Fahrer aus verunglückten Lastwagen geborgen werden können. Das zweitägige Seminar hat neben einem theoretischen Teil auch die praktische Schulung an einem maßstabsgetreuen Lastwagenmodell umfasst.

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„Eine der wichtigsten Fortbildungen der letzten Jahre“

Denn eine LKW-Fahrerkabine unterscheidet sich von einem Fahrgastraum eines Personenwagens in vielen Punkten. Das beginnt bei der gefederten Kabinenaufhängung. „Die Kabine muss erst einmal fixiert und stabilisiert werden“, so Bees. Aufgrund der beengten Verhältnisse auf der Rettungsplattform müssen die Feuerwehreinsatzkräfte außerdem genau wissen, welches Rettungsgerät sie gerade benötigen. Spreizzange und Schere sind große und schwere Geräte, die einige Übung erfordern, um sie effektiv einzusetzen. „Hier stellt sich uns die nächste Frage: Wo setze ich die Schere an, um den Fahrer schnell und sicher aus der Kabine zu holen?“, erklärt Bees.

Unter anderem führen viele Versorgungsleitungen, die teils noch unter Strom stehen können, durch die Kabinenkonstruktion. Die Streben einfach zu durchtrennen, könnte für die Einsatzkräfte gefährlich werden. „Ich glaube, dieses Seminar ist eine unserer wichtigsten Fortbildungen der letzten Jahre“, meint Bees.

An dem Seminar haben die Feuerwehr Westhausen und die Abteilung Lippach fast in kompletter Mannschaftsstärke teilgenommen. Die Seminarteilnehmer wurden in Gruppen zu je 15 bis 20 Teilnehmern aufgeteilt. Für jede Gruppe gab es nach einem einstündigen Theorievortrag einen knapp vierstündigen Praxisteil mit wertvollen Tipps der Trainer der Firma Weber-Rescue, einem Ausstatter der Feuerwehren mit technischen Hilfsmitteln. „Dank der austauschbaren Kabinenteile am LKW-Modell konnten die Feuerwehrleute so lange üben, bis jeder Handgriff am Ende wirklich gesessen hat“, resümiert der Kommandant.

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Feuerwehrübung - Das liebe Geld wird nicht zu Rauch

Bericht von Martin Bauch

Personen retten, Feuer bekämpfen, Umfeld sichern: Auf der Jahreshauptübung arbeitet die freiwillige Feuerwehr Westhausen das Einsatzszenario in beeindruckender Weise ab. Auf der anschließenden Einsatzbesprechung hat der stellvertretende. Feuerwehrkommandant Horst Stuber kaum etwas zu beanstanden.

Der Anfahrtsweg zum Einsatzort war kurz. Die Herausforderung am Objekt selbst hingegen war groß. Simuliert wurde in diesem Jahr ein Brand im Hauptgebäude der Raiba Westhausen. Die Personenrettung und die Brandbekämpfung standen im Fokus des Übungsszenarios der Feuerwehr Westhausen. „Das hört sich jetzt einfach an, ist tatsächlich aber ein großes Problem für unsere Einsatzkräfte“, sagt der stellvertretende Feuerwehrkommandant Horst Stuber.

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Wie Fort Knox, nur kleiner

Ein Bankgebäude ist so etwas wie das Fort Knox in den USA, nur im kleineren Maßstab. „Einfach mal Tür auf und Brand bekämpfen ist nicht. Am Abend ist da jede Tür im Gebäude fest verschlossen und gesichert. Und die Uhr tickt“, meint Stuber. Die Personenrettung stellte einen gesonderten Teil der Übung dar. „So spät am Abend wird sich vermutlich kein Mensch mehr im Gebäude aufhalten“, meint auch Stuber. Trotzdem wurde auch das Retten von Personen aus dem Obergeschoss per Drehleiter geübt. Dafür sind die Feuerwehrkameraden der Feuerwehr Aalen, Abteilung Wasseralfingen mit ihrer Drehleiter ausgerückt. Innerhalb kürzester Zeit war die Personenrettung dann auch abgeschlossen.

„Es ist schon beeindruckend, mit welcher Professionalität und Ruhe die Feuerwehrleute an ihre Aufgaben gehen“, sagte Bankvorstand Werner Schneider, der das zu rettende Opfer aus dem Obergeschoss mimte. „Was tatsächlich maximal zehn Minuten dauerte, kam mir da oben wie eine halbe Ewigkeit vor“, meinte Schneider. Menschen, die sich in diesem Augenblick in einer sehr angespannten und prekären Lage befinden, müssen erst einmal beruhigt werden. „Sonst springen die uns womöglich vor lauter Panik noch aus dem Fenster“, so Stuber.

Auch das Einweisen der Feuerwehrfahrzeuge an ihre Einsatzorte folgt taktischen Regeln. Wo ist der nächste Hydrant, wo positioniert sich die Drehleiter so, dass schnelle und sichere Rettung möglich ist, wo ist der beste Standort für die Versorgung der möglichen Verletzten? Diese und weitere Entscheidungen trifft in minutenschnelle ein Einsatzvorauskommando. „Steht ein Feuerwehrfahrzeug erst mal, läuft ein Automatismus unter den Feuerwehrleuten ab, der nicht mehr gestoppt werden kann. Ein Feuerwehrfahrzeug lässt sich dann nicht mehr so einfach umparken“, erklärt Stuber.

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Lob für professionelle Truppe

Im Falle der Raiba-Übung wären in dem einen oder anderen Fall die Fahrzeugstandorte anders gewählt worden. Um den normalen Fahrzeugverkehr aber nicht unnötig zu behindern, verzichtete die Wehr auf eine vorschriftsgemäße taktische Ausrichtung. Insgesamt zeigte sich Stuber bei der Auswertung der Übung sehr zufrieden mit der Leistungen seiner Kameraden. „Solche Übungen an außergewöhnlichen Gebäuden sind für uns sehr wertvoll, da wir noch einiges dabei lernen können. Siehe die überall verschlossenen Türen“, so Stuber. Für die beiden Bankvorstände Gerd Rothenbacher und Werner Schneider ist eines ganz klar: „Westhausen verfügt über eine professionelle und schlagkräftige Feuerwehrtruppe“, so die beiden einhellig.

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