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Kommandant
Raimund Bees
Tel.: 0152 / 33786235
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Stellv. Kommandant
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Tel.: 0152 / 34086244
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Abt. Kommandant Westhausen
Manfred Frei
Tel.: 0176 / 81160902
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Abt. Kommandant Lippach
Christoph Lenz
Tel.: 0162 / 9353002
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Unsere Berichte

Martin Weber wurde zum Ehrenkommandant ernannt

Bürgermeister Markus Knoblauch und Kommandant Raimund Bees übergeben Martin Weber die Ernennungsurkunde

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In der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Westhausen am 18. Januar 2019 hatte die Versammlung bereits ihren Wunsch geäußert, dem ehemaligen Kommandanten ihrer Wehr, Martin Weber, für seine Verdienste die Eigenschaft als Ehrenkommandant zu verleihen. Bürgermeister Markus Knoblauch sicherte schon damals seine Unterstützung des Antrags zu.
Die Entscheidung aber hat am Ende der Gemeinderat zu treffen. Dieser hatte angesichts der vielen Verdienste Webers für die FFW Westhausen und für das Gemeinwohl seiner Bürger keine Bedenken. Einstimmig ernannte der Gemeinderat Weber zum neuen Ehrenkommandanten der Westhausener Wehr.
Martin Weber ist seit 1983 Mitglied in der Feuerwehr Westhausen. 2009 übernahm Weber das Amt des Feuerwehrkommandanten der Gesamtwehr. Zusammen mit seinem damaligen Stellvertreter Horst Stuber führte Weber die Feuerwehr Westhausen aus turbulenten Zeiten in ein heute ruhiges und solides Fahrwasser. 2018 gab Weber, aufgrund einer schweren Erkrankung, sein Amt an seinen heutigen Nachfolger Raimund Bees weiter. Text: Martin Bauch

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Jahreshauptversammlung 2019

Der stellvertretende Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Westhausen, Horst Stuber, tritt nach zehn Jahren Führungsarbeit zurück ins zweite Glied. An seine Stelle rückt Tobias Scheu. 

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In den Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr Westhausen fällt unter anderem ein Streckenabschnitt auf der A7, inklusive dem 707 Meter langen Agnesburgtunnel. Auch die B29 bei Westhausen bedeutet viele Einsätze für die Feuerwehrleute, dazu kommt die Kernaufgabe der Wehr, nämlich die Sicherheit der Einwohner. Und das alles ehrenamtlich. Für Westhausens Bürgermeister Markus Knoblauch ist es deshalb keine Frage, ob eine hochgerüstete Feuerwehr notwendig ist, sondern wie man die Feuerwehrleute noch besser ausrüsten und für ihre Aufgaben rüsten kann. „Ein großer Dank ist das Mindeste, was wir unseren Feuerwehrangehörigen sagen können. Aber ein bisschen mehr darf es immer auch sein. Unsere Feuerwehrangehörigen haben zum Beispiel jederzeit freien Eintritt in unser Freibad“, sagte Knoblauch. Die Agenda der Gemeindeverwaltung für die Feuerwehr in den kommenden Jahren ist groß. Neben den Planungen für ein neues Feuerwehr- und Rettungszentrum im Gewerbegebiet Westhausen (Kostenschätzungen: 3,2 Millionen Euro) stehen Fahrzeugneuanschaffungen an, beispielsweise für die Feuerwehrabteilung Lippach. Kostenpunkt: rund 245 000 Euro.

Nach zehn Jahren Führungsarbeit stellt der stellvertretende Feuerwehrkommandant Horst Stuber sein Amt zur Verfügung. Als Grund nennt Stuber den fortlaufenden Erneuerungsprozess innerhalb der Wehr Westhausen. Stuber und Martin Weber, ehemaliger Feuerwehrkommandant der Wehr, der im vergangenen Jahr sein Amt an seinen Nachfolger Raimund Bees übergeben hat, sind eng mit einer erfolgreichen organisatorischen Umstrukturierung, personellen Erneuerung und Effizienz verbunden. „Ich habe damals das Amt in einer schwierigen Zeit übernommen. Mit Martin Weber zusammen ist es uns gelungen, einen bis heute andauernden erfolgreichen Prozess der Erneuerung anzustoßen“, sagte Stuber in seiner Dankesrede. Sein Nachfolger, Tobias Scheu, freut sich in seiner neuen Funktion, den Weg der Weiterentwicklung der Wehr weiterzuführen.

Ein einsatzreiches Jahr
Feuerwehrkommandant Raimund Bees gab in seinem Bericht einen Überblick über den aktuellen Einsatzstand der Wehr und sprach in seinem Rückblick von einem einsatzreichen Jahr 2018. „Im vergangenen Jahr leisteten unsere Feuerwehrangehörigen insgesamt 1696 Einsatzstunden“. Aktuell leisten 88 aktive Feuerwehrangehörige ihren Dienst in der Feuerwehr Westhausen. Insgesamt waren die Abteilungen Westhausen und Lippach 42-mal im Einsatz. Brände und technische Hilfeleistungen hielten sich dabei die Waage. Hinzu kamen 78 Lehrgangsbesuche und 336 Stunden Sicherheitsdienst auf Veranstaltungen und Festen in Westhausen. „Das ist absoluter Rekord. Im Normalfall liegt die Stundenzahl im Schnitt bei 180 pro Jahr“, sagt Abteilungskommandant Manfred Frei in seinem Bericht. 2020 wird sich die Zahl der Stunden noch um einiges in die Höhe schrauben. Dann feiert die Feuerwehr Westhausen ihr 100-jähriges Bestehen mit der Ausrichtung des Kreisfeuerwehrtags, zu dem mehr als 3000 Feuerwehrleute aus der ganzen Region erwartet werden. Weitere Grußworte zur Jahreshauptversammlung sprachen der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Klaus Kurz, Sebastian Rufner vom DRK-Ortsverein Westhausen und der Ortsvorsteher aus Lippach, Rudi Haas.
Text: Martin Bauch

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In die Feuerwehr wurden neu aufgenommen: Paul Funk, Simon Illenberger, Moritz Sünder, Marcus Bumann, Kai Ortu, Michael Silbermann, Julien Volkmann

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Ehrungen für 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst:

Andreas Bandel, Simon Barth, Markus Fleissner, Anton Frankenreiter, Martin Frankenreiter, Thomas Geiger, Hermann Grimminger, Christoph Lenz, Johannes Rahm, Tobias Scheu, Karl Scheuermann, Hubert Schimmel, Tom Schindelarz, Christian Starz, Marc Unger, Jürgen Wanner

 

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Raiffeisenbank Westhausen spendet 600 Euro an die Freiwillige Feuerwehr Westhausen

Anlässlich ihres 125-jährigen Jubiläums in diesem Jahr hat die Raiffeisenbank Westhausen von der Bezirksvereinigung der Volks- und Raiffeisenbanken im Ostalbkreis ein Geldgeschenk über 600 Euro erhalten.

Spende Raiba

„Nachdem die Freiwillige Feuerwehr Westhausen Ende September 2018 eine hervorragende Feuerwehrübung in unserem Hause durchgeführt hat, möchten wir diese Zuwendung unserer Feuerwehr übergeben“, waren sich die Vorstände der Raiffeisenbank Westhausen Gerd Rothenbacher und Werner Schneider bei der kürzlich vorgenommenen Spendenübergabe einig.

Als weiteres Geschenk brachten die Bankvertreter kleine Plüschbären mit, die nun von der Feuerwehr bei Einsätzen - beispielsweise bei Unfällen mit Staubildung auf der Autobahn - als kleines „Trostpflaster“ an Kinder verteilt werden können.

Bürgermeister Markus Knoblauch und Feuerwehrkommandant Raimund Bees sprachen der Raiffeisenbank Westhausen ihren herzlichsten Dank aus. Beide betonten das gute Miteinander zwischen der Raiffeisenbank und der Gemeinde. „Wir können sehr stolz sein, mit der Raiba Westhausen eine selbständige Bank am Ort zu haben, die immer wieder die Gemeinde, soziale Projekte und auch die Vereine so hervorragend unterstützt“, so Bürgermeister Knoblauch.

Bei der Spendenübergabe von links: Horst Stuber (Stv. Feuerwehrkommandant), Vorstand Gerd Rothenbacher, Anja Göschl und Ursula Pleus ( beide Raiba Westhausen), Vorstand Werner Schneider, Raimund Bees (Feuerwehrkommandant) und Bürgermeister Markus Knoblauch.

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Lippacher Feuerwehr-Abteilung weiht neuen Mannschaftstransportwagen ein

Bericht von Martin Bauch

Ausgiebig gefeiert hat die Abteilung Lippach der Westhausener Feuerwehr die Übergabe ihres neuen Mannschaftstransportwagens (MTW). Ebenfalls stolz ist die Feuerwehrabteilung auf den gelungenen Umbau ihres Feuerwehrgerätehauses.
Der katholische Westhausener Pfarrer Matthias Reiner und der evangelische Vertreter Jan Langfeldt, beide aktive Feuerwehrleute, segnen das neue Fahrzeug.

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Doppelt stolz ist die Feuerwehrabteilung Lippach auf ihre beiden neuen Errungenschaften. Zum einen hat sie die Übergabe des neuen MTW gefeiert, zum anderen präsentierte sie erstmals ihr umgebautes Feuerwehrgerätehaus der Öffentlichkeit. Im Dezember 2017 haben die Umbauarbeiten am Feuerwehrhaus in Lippach begonnen. Die Verwaltung und der Gemeinderat hatten damals grünes Licht für die umfangreichen Arbeiten gegeben. Grund waren der Platzmangel im Gerätehaus und das Fehlen eines geeigneten Aufenthaltsraumes für die 28 Mann starke Truppe aus Lippach. In 2500 freiwilligen Arbeitsstunden haben die Feuerwehrangehörigen zum Beispiel eine neue Fußbodenheizung verlegt, Wände neu verputzt, eine kleine Kommandozentrale errichtet, aber vor allem den langgehegten Wunsch nach einem Gemeinschafts- und Aufenthaltsraum umgesetzt.

Abteilungskommandant Christoph Lenz wandte sich in seiner Grussrede vor allem an Bürgermeister Markus Knoblauch und den Gemeinderat. Er dankte ihnen allen für die Unterstützung bei der Umsetzung des Bauprojekts. „Zahlreiche Sitzungen und Gespräche sind diesem Vorhaben vorausgegangen. Das jetzige Resultat lässt sich sehen“, sagte Lenz. „Ich möchte vor allem auch unserem ehemaligen Feuerwehrkommandanten Martin Weber dafür danken, dass er sich so für die Neubeschaffung eines MTW für die Abteilung Lippach engagiert hat“, so Lenz weiter. Der Kauf des neuen MTW wurde ganz ohne Zuschussmittel von Seiten des Landes bewerkstelligt.
Die Einweihung des neuen MTW kann als Generalprobe für ein weiteres großes Vorhaben gesehen werden. Die Feuerwehrabteilung Lippach bekommt in Kürze auch noch ein funkelnagelneues Feuerwehrfahrzeug. „Das neue Mittlere Löschfahrzeug (MLF) ist bereits bestellt“, verkündete Bürgermeister Markus Knoblauch. Zusammen mit dem jetzigen MTW und dem künftigen MLF hat die Gemeinde dann 350 000 Euro in die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger investiert. Pfarrer Jan Langfeldt und Pfarrer Matthias Reiner weihten gemeinsam das neue MTW.
Unter den Gästen waren auch Kreisbrandmeister Otto Feil, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Ostalbkreis, Klaus Kurz, Vertreter des Polizeipostens Westhausen sowie der Altbürgermeister Herbert Witzany und der Ortsvorsteher von Lippach, Rudi Haas, der seine Freude über das neue MTW in ein Gedicht packte.

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Feuerwehr Westhausen übt das Retten aus einer brennenden Tiefgarage

Bericht von Martin Bauch

Für die diesjährige Hauptübung hat die Westhausener Feuerwehr ein außergewöhnliches Szenario gewählt: eine Explosion in einer Tiefgarage. Um die herausfordernde Aufgabe zu bewältigen, ist die Westhausener Wehr in den Untergrund gegangen.

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Die Zahl der Aufgaben und Anforderungen an die Mitglieder von freiwilligen Feuerwehren im Ernstfall nimmt stetig zu. Die Feuerwehrmänner und -frauen bekämpfen heute nicht nur Brände, sondern sind auch bei technischen Hilfsleistungen stark gefordert. Kommt aber alles zusammen, erreichen auch Feuerwehrleute schnell ihre Grenzen. Wo diese gezogen werden, hängt unter anderem von regelmäßigen Übungen ab.

Tiefgarage eines Rohbaus diente als Übungsobjekt
Die Feuerwehr Westhausen ist in dieser Hinsicht eine sehr aktive und engagierte Wehr. Wo immer sich eine Möglichkeit bietet, am Objekt zu üben, ergreifen die Führungskräfte der Westhausener Wehr, Feuerwehrkommandant Raimund Bees und sein Stellvertreter Horst Stuber die Gelegenheit und setzen eine Übung an. Dabei sind auch ungewöhnliche Aufgaben willkommen.

Für die diesjährige Hauptübung ging die Feuerwehr in den Untergrund, genauer in eine Tiefgarage. Das Übungsobjekt war der Rohbau eines Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage in der Aalener Straße. Das Szenario, welches dort dargestellt wurde, ist schnell beschrieben. „Es kam zu einer Explosion in der Tiefgarage, mehrere Personen werden vermisst“, erklärt der Einsatzleiter der Übung, Abteilungskommandant Manfred Frei, die Lage. Was die Einsatzkräfte vor Ort tatsächlich noch alles erwartet, wissen sie zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht.

Beim Eintreffen der Feuerwehren der Abteilungen Westhausen und Lippach dringt bereits starker Rauch aus der Tiefgarage. Eine kurze Erkundung bringt die brisante Lage ans Licht. „Da unten stehen zwei Pkw in Vollbrand. Mehrere Personen scheinen zum Teil schwer verletzt zu sein. Der genaue Aufenthaltsort der vermissten Personen ist immer noch nicht bekannt“, so Frei. Für die Feuerwehr gilt es jetzt gleich an mehreren Stellen gleichzeitig mit der Brandbekämpfung und der Personenrettung zu beginnen. Dies geschieht gleich mit mehreren Trupps unter Atemschutz.

Aufgrund der unterschiedlichen Einsatzorte gilt es vor allem, die Übersicht über die Stand- und Einsatzorte der Feuerwehrangehörigen nicht zu verlieren. „Das aber hat hervorragend funktioniert. Jeder war auf seinem Posten“, lobt Frei die Disziplin seiner Leute.

Das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und DRK, welches ebenfalls mit einem Fahrzeug und mehreren Rettungskräften vor Ort war, hat ebenso reibungslos funktioniert. Die Versorgung der Verletzten war sichergestellt. Insgesamt waren an der Übung über 60 Feuerwehrleute und Sanitäter mit acht Fahrzeugen beteiligt. Feuerwehrkommandant Raimund Bees dankte am Schluss allen Beteiligten für den gelungenen Übungseinsatz. Westhausens Bürgermeister Markus Knoblauch zeigte sich zufrieden und beeindruckt von der Einsatzfähigkeit seiner Feuerwehr.

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Feuerwehr übt LKW-Rettung

Bericht von Martin Bauch

Als eine der ersten Feuerwehren in der Region haben die Westhausener Wehr und ihre Lippacher Abteilung gelernt, wie Fahrer aus verunglückten Lastwagen geborgen werden können. Das zweitägige Seminar hat neben einem theoretischen Teil auch die praktische Schulung an einem maßstabsgetreuen Lastwagenmodell umfasst.

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„Eine der wichtigsten Fortbildungen der letzten Jahre“

Denn eine LKW-Fahrerkabine unterscheidet sich von einem Fahrgastraum eines Personenwagens in vielen Punkten. Das beginnt bei der gefederten Kabinenaufhängung. „Die Kabine muss erst einmal fixiert und stabilisiert werden“, so Bees. Aufgrund der beengten Verhältnisse auf der Rettungsplattform müssen die Feuerwehreinsatzkräfte außerdem genau wissen, welches Rettungsgerät sie gerade benötigen. Spreizzange und Schere sind große und schwere Geräte, die einige Übung erfordern, um sie effektiv einzusetzen. „Hier stellt sich uns die nächste Frage: Wo setze ich die Schere an, um den Fahrer schnell und sicher aus der Kabine zu holen?“, erklärt Bees.

Unter anderem führen viele Versorgungsleitungen, die teils noch unter Strom stehen können, durch die Kabinenkonstruktion. Die Streben einfach zu durchtrennen, könnte für die Einsatzkräfte gefährlich werden. „Ich glaube, dieses Seminar ist eine unserer wichtigsten Fortbildungen der letzten Jahre“, meint Bees.

An dem Seminar haben die Feuerwehr Westhausen und die Abteilung Lippach fast in kompletter Mannschaftsstärke teilgenommen. Die Seminarteilnehmer wurden in Gruppen zu je 15 bis 20 Teilnehmern aufgeteilt. Für jede Gruppe gab es nach einem einstündigen Theorievortrag einen knapp vierstündigen Praxisteil mit wertvollen Tipps der Trainer der Firma Weber-Rescue, einem Ausstatter der Feuerwehren mit technischen Hilfsmitteln. „Dank der austauschbaren Kabinenteile am LKW-Modell konnten die Feuerwehrleute so lange üben, bis jeder Handgriff am Ende wirklich gesessen hat“, resümiert der Kommandant.

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Feuerwehrübung - Das liebe Geld wird nicht zu Rauch

Bericht von Martin Bauch

Personen retten, Feuer bekämpfen, Umfeld sichern: Auf der Jahreshauptübung arbeitet die freiwillige Feuerwehr Westhausen das Einsatzszenario in beeindruckender Weise ab. Auf der anschließenden Einsatzbesprechung hat der stellvertretende. Feuerwehrkommandant Horst Stuber kaum etwas zu beanstanden.

Der Anfahrtsweg zum Einsatzort war kurz. Die Herausforderung am Objekt selbst hingegen war groß. Simuliert wurde in diesem Jahr ein Brand im Hauptgebäude der Raiba Westhausen. Die Personenrettung und die Brandbekämpfung standen im Fokus des Übungsszenarios der Feuerwehr Westhausen. „Das hört sich jetzt einfach an, ist tatsächlich aber ein großes Problem für unsere Einsatzkräfte“, sagt der stellvertretende Feuerwehrkommandant Horst Stuber.

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Wie Fort Knox, nur kleiner

Ein Bankgebäude ist so etwas wie das Fort Knox in den USA, nur im kleineren Maßstab. „Einfach mal Tür auf und Brand bekämpfen ist nicht. Am Abend ist da jede Tür im Gebäude fest verschlossen und gesichert. Und die Uhr tickt“, meint Stuber. Die Personenrettung stellte einen gesonderten Teil der Übung dar. „So spät am Abend wird sich vermutlich kein Mensch mehr im Gebäude aufhalten“, meint auch Stuber. Trotzdem wurde auch das Retten von Personen aus dem Obergeschoss per Drehleiter geübt. Dafür sind die Feuerwehrkameraden der Feuerwehr Aalen, Abteilung Wasseralfingen mit ihrer Drehleiter ausgerückt. Innerhalb kürzester Zeit war die Personenrettung dann auch abgeschlossen.

„Es ist schon beeindruckend, mit welcher Professionalität und Ruhe die Feuerwehrleute an ihre Aufgaben gehen“, sagte Bankvorstand Werner Schneider, der das zu rettende Opfer aus dem Obergeschoss mimte. „Was tatsächlich maximal zehn Minuten dauerte, kam mir da oben wie eine halbe Ewigkeit vor“, meinte Schneider. Menschen, die sich in diesem Augenblick in einer sehr angespannten und prekären Lage befinden, müssen erst einmal beruhigt werden. „Sonst springen die uns womöglich vor lauter Panik noch aus dem Fenster“, so Stuber.

Auch das Einweisen der Feuerwehrfahrzeuge an ihre Einsatzorte folgt taktischen Regeln. Wo ist der nächste Hydrant, wo positioniert sich die Drehleiter so, dass schnelle und sichere Rettung möglich ist, wo ist der beste Standort für die Versorgung der möglichen Verletzten? Diese und weitere Entscheidungen trifft in minutenschnelle ein Einsatzvorauskommando. „Steht ein Feuerwehrfahrzeug erst mal, läuft ein Automatismus unter den Feuerwehrleuten ab, der nicht mehr gestoppt werden kann. Ein Feuerwehrfahrzeug lässt sich dann nicht mehr so einfach umparken“, erklärt Stuber.

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Lob für professionelle Truppe

Im Falle der Raiba-Übung wären in dem einen oder anderen Fall die Fahrzeugstandorte anders gewählt worden. Um den normalen Fahrzeugverkehr aber nicht unnötig zu behindern, verzichtete die Wehr auf eine vorschriftsgemäße taktische Ausrichtung. Insgesamt zeigte sich Stuber bei der Auswertung der Übung sehr zufrieden mit der Leistungen seiner Kameraden. „Solche Übungen an außergewöhnlichen Gebäuden sind für uns sehr wertvoll, da wir noch einiges dabei lernen können. Siehe die überall verschlossenen Türen“, so Stuber. Für die beiden Bankvorstände Gerd Rothenbacher und Werner Schneider ist eines ganz klar: „Westhausen verfügt über eine professionelle und schlagkräftige Feuerwehrtruppe“, so die beiden einhellig.

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